24.03.2022, von Rudi Herold

Aufbau einer Notunterkunft in Schwabach

Zusammen mit der Johanniter-Unfall-Hilfe in Schwabach wurden 50 Stockbetten für Vertriebene aufgebaut.

Auch die Stadt Schwabach richtet sich auf die Aufnahme von Vertriebenen aus der Ukraine ein. Dafür wurden mehrere Sporthallen zu Notunterkünften umfunktioniert. Bei der Hans-Hocheder Halle unterstützten wir am 24.03.2022 ab 15:30 Uhr die JUH. Wir sollten rund 50 Stockbetten zur Sporthalle liefern und zusammen mit den Helfern/innen des Bevölkerungsschutzes der Johanniter Schwabach aufbauen. Die Betten waren auf Palletten gelagert, die Übermaße hatten. So sind zwei Hubwagen notwendig gewesen, die Betten durch die Tür der Halle zu bugsieren. In der Halle angekommen wurden die Paletten verteilt abgestellt und 18 Helfer/innen vom THW und 15 der JUH begannen mit dem Aufbau der Betten.

Die erste Ernüchterung setzte ein, als neben den Teilen des Bettgestells der Beutel mit den notwendigen Schrauben lag – so sind für jedes Stockbett 38 Schrauben (mit Beilagscheibe und Mutter) notwendig gewesen. Daher dauerten die ersten Betten noch etwas länger, später ging es immer schneller. Gegen 21:00 Uhr und 1.900 Schrauben später standen alle Betten in Reih und Glied – mit Matratze bestückt und geprüft, dass alle Teile verbaut wurden.

Gegen Dienstende versorgte die THW Fachgruppe Logistik-Verpflegung alle Helfer und Helferinnen mit Schnitzelsandwich, die in der Küche unseres Ortsverbandes zubereitet wurden. Die JUH wird in den folgenden Tagen die Notunterkunft in Betrieb nehmen. Wir danken allen Helfern und Helferinnen der Johanniter Unfallhilfe in Schwabach für die sehr gute Zusammenarbeit und wünsche gutes Gelingen beim späteren Betrieb.


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