05.04.2021, von Rudi Herold

Log-V verpflegt Einsatzkräfte bei Dachstuhlbrand

Rund 120 Einsatzkräfte waren über Stunden im Einsatz – Sachschaden von 50.000 Euro.

Am Ostermontag gerät der Dachstuhl eines Wohnhauses in Harm, Landkreis Roth, in Brand. Um 16:11 Uhr ging der Notruf bei der ILS (Integrierte Leitstelle) in Schwabach ein. Sämtliche Feuerwehren im Umkreis waren im Einsatz. (Nordbayern.de)

Um 18:23 Uhr wurde der Fachberater des THW Schwabach alarmiert. Die eingesetzten Einsatzkräfte sollten versorgt werden. Nachdem fernmündlich bereits der Auftrag feststand, wurde zeitgleich die Fachgruppe Logistik Verpflegung (Log-V) sowie die zugehörige Fachgruppe Logistik Führung (Log-) alarmiert. Während die Helfer an der Unterkunft eintrafen, fuhr der Fachberater zur Einsatzstelle, um sich einen Überblick der Lage zu verschaffen. Die Abstimmung fand mit den Johannitern Schwabach Roth statt, die bereits vor Ort waren. Eine angedachte Kaltverpflegung wurde aufgrund der kalten Witterung und dem einsetzenden Regen in eine warme Verpflegung geändert – der Rest blieb: „Bitte versorgen Sie die rund 120 eingesetzten Helfer mit einer warmen Mahlzeit inklusive Getränke“

Kurz vor 20:00 Uhr wurde heiße Kartoffelsuppe mit Wiener und Getränke an die Einsatzstelle geliefert. Eine hygienegerechte Ausgabestelle wurde aufgebaut und die Helfer vom Rettungsdienst, Feuerwehren und der Polizei (Johanniter Schwabach-Roth, BRK Bereitschaft Schwabach, BRK Bereitschaft Abenberg (Fachbereich Technik und Sicherheit), Einsatzleiter Rettungsdienst, Feuerwehr Leerstetten, Feuerwehr Schwand, Feuerwehr Rednitzhembach, Feuerwehr Landkreis Roth (Atemschutzabteilung), Feuerwehr Schwabach, Feuerwehr Schwabach- Penzendorf, Feuerwehr Schwabach- Schaftnach, Feuerwehr Wendelstein, Polizei Mittelfranken) konnten verpflegt werden.

Gegen 21:20 Uhr waren alle Einsatzkräfte versorgt, so dass die Ausgabestelle abgebaut und die Helfer wieder zurück in den Ortsverband fuhren. Dort wurde bereits fleißig gereinigt und gespült bis wieder das komplette Material sauber verladen werden konnte.

Nach einer kurzen Nachbesprechung wurden die verwendeten Lebensmittel erfasst, um diese am nächsten Tag beim Großhändler zu bestellen – man möchte ja für den nächsten Einsatz gerüstet sein.

Wir bedanken uns bei den beteiligten Organisationen, der ILS Mittelfranken und den „vielen Essern“ für die gute Zusammenarbeit.


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